

"Ihre Präzision ist bemerkenswert"
- (Kölner Stadt-Anzeiger)
BIOGRAFIE
Die lyrisch-dramatische Sopranistin Anastasia Lick überzeugt mit ihrer musikalischen Intensität und ihrer ausgeprägten stilistischen Souveränität im Bereich des Konzert-und Liedgesangs.
Sie schloss ihre künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof.in Turid Karlsen mit Bestnote ab. Entscheidende Impulse erhielt sie zudem durch Prof.in Ulrike Sonntag und Prof.in Gerhild Romberger. Ihre ersten prägenden solistischen Erfahrungen im Oratorienfach sammelte sie bereits während des Studiums durch Arbeit mit dem Radevormwalder Kammerorchester in der Aufführung von Stabat Mater von Pergolesi.
Sie ist als Sängerin und Gesangspädagogin der Stadt Sindelfingen tätig und seit Januar 2024 eine gefragte Gesangslehrerin an der Schule für Musik, Theater und Tanz (SMTT). Sie konzentriert sich auf die Studienvorbereitung (SVA) und die Betreuung von Schülern, die Musik als Abiturfach gewählt haben. Die Qualität ihrer Arbeit wird durch Erfolge belegt: Zu ihren Schülern zählt unter anderem die Mezzosopranistin und jetzige SMTT-Kollegin Vera Nielsen.
Geprägt durch ihr Studium bei der renommierten Gesangsmethodikerin Silke Kaiser (HMDK Stuttgart), legt Anastasia heute selbst einen besonderen Schwerpunkt auf die Stimmphysiologie. Sie kombiniert fundiertes Wissen über die körperlichen Abläufe beim Singen und Sprechen mit modernen pädagogischen Ansätzen. Diesen wissenschaftlich orientierten Weg verfolgt sie konsequent durch stetige Weiterbildung und Spezialisierung weiter. Ihren fachlich tiefgehenden Ansatz vermittelt sie nicht nur im Einzelunterricht, sondern auch als Leiterin des SMTT-Kinderchors sowie durch ihre Stimmphysiologiekurse unter anderem im Rahmen der Sindelfinger Wissenstage.
Ihr Konzertrepertoire umfasst besonders die Romantik mit Liedzyklen von Franz Schuber, Robert und Clara Schumann, Richard Strauss, Hugo Wolf und vielen mehr. Eine intensive künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Pianisten Hironobu Fuchiwaki. Sie beweist zudem große stilistische Flexibilität in ihrer Programmentwicklung: So präsentierte sie im November 2025 im Rahmen der Langen Nacht der Museen das anspruchsvolle französische Chanson- und Kunstliedprogramm "Chansons", das sie als gleichwertiges musikalisches Duo mit dem Akkordeonisten Igor Petrov-Schell gestaltete.
Bereits mit zwölf Jahren sang sie die Gretel in Humperdincks Kinderoper Hänsel und Gretel. Darauf folgten weitere Opernerfahrungen in Produktionen wie Flotows Martha (als Magd), Mozarts La clemenza di Titto und Massenets Cendrillon (im Chor-Sopran) sowie in Hans Werner Henzes Elegie für junge Liebende (als Joseph Mauer) am Wilhelma-Theater Stuttgart unter der Regie von Kornelia Repschläger und musikalischem Leiter Bernhard Epstein.
Schon früh zeigt sie außergewöhnliche künstlerische Vielseitigkeit: Als zweifache Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“ trat sie u. a. in der Kölner Philharmonie und am Theater Fürth auf.
Sie erntet sowohl von der Fachpresse als auch vom Publikum Lob und Begeisterung für ihre Darbietungen und gilt als "Garant für einen gelungenen Abend" (-Kiersper Rundschau).
Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit steht die Balance zwischen der solistischen Bühne, der hochkarätigen Gesangspädagogik, wo sie Talente bis zur Studienreife an die Musikwelt heranführt und der Rolle als Mutter.
